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Nordthailand Informationen Teil 1

Nordthailand

Nordthailand Informationen Teil 1

Kurz-Zusammenfassung der Nordthailand Provinzen

Phayao: Besonders sehenswert ist der buddhistische Tempel Wat Si Khom Kham am Ufer des Kwan Phayao Sees mit einer riesigen Buddhastatue sowie ein Denkmal (befindet sich im Stadtpark vor dem See) von Pho Khun Ngam Muang dem damaligen Herrscher der Provinz Phayao. Die Tempelanlagen: Wat Si Umong Kham, Wat Phra That Chomthong und der Wat Si Khom Kham sind ebenso ein Besuch wert. Der Thansawan (Namtok) Wasserfall sowie die Tier und Pflanzenreichen Nationalparks der Provinz: Mae Puem, Phu Sang und der Doi Phu Nang Park (Doi: werden die Berge in Nordthailand genannt, im übrigen Land bedeutet Berg: Khao) sind für jedem Naturliebhaber ein Erlebnis und ebenfalls einen Besuch wert. Von Bangkok fahren wir mit dem Auto über die Autobahnen Nr. 1 und Nr. 32 bis Nakhon Sawan, dann geht es auf den Highway Nr. 117 Richtung Phitsanulok, vor der Stadt Phitsanulok (Nai Muang) wechseln wir auf den Highway Nr. 11 und fahren (eine bergige und kurvenreiche Strecke) bis Den Chai. Anschließend geht es auf die Autobahn Nr. 101, vorbei an Phrae und Song bis in die Provinz und gleichnamige Provinzhauptstadt Phayao.

Nan: Ein großer Teil des Gebietes ist wilde Natur und die Heimat von Bergstämmen die sich schon vor mehr als 150 Jahren hier angesiedelt haben. Forstwirtschaft und Früchteplantagen sowie das Kunsthandwerk sind wirtschaftlich von Bedeutung.Natursehenwürdigkeiten sind der Khun Nan, Khun Sathan, Mae Charim, Tham Sakoen, Sri Nan, Doi Phu Ka und der Nanthaburi Nationalpark sowie idyllische Canyon Landschaften, Höhlen, Waldschutzgebiete und Wasserfälle. Weitere Sehenswürdigkeiten sind Buddhistische Tempelanlagen, Schreine und Chedis. Das National-Museum in der Provinzhauptstadt Nan bietet archäologische Funde und Geschichten aus dem Leben der Bergvölker, alte Schriften und Gegenstände, aus der umfangreichen Geschichte.

Phrae: In der Gemeinde (Amphoe) Song liegt der etwa 280 Qkm. große Maenam Yom Nationalpark. Maenam Yom ist auch ein Fluss mit vielen Stromschnellen der die Provinz durchfließt. Dieser liegt in einer abenteuerlichen Landschaft mit Teakwald und einer artenreichen Tier und Pflanzenwelt. Meine Frau ist in dem Dorf Phra That Phra Lor aufgewachsen und erzählte mir, dass sie in dieser Umgebung als Kind oft gespielt hatte. Ein weiterer sehr schöner gebirgiger Nationalpark ist der Doi (Berg) Phaklong dieser befindet sich in der Gemeinde (Amphoe) Long etwa 20 Kilometer von der Provinzhauptstadt entfernt. Beeindruckend sind die vielen auf Holzpfählen stehenden (Teak) Häuser die man überall in der Provinz sieht. Die Landwirtschaft und besonders der Reisanbau ist für die etwa 480.000 Einwohner der Provinz ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor und bietet die meisten Arbeitsplätze. Weitere Erwerbsquellen sind kunsthandwerkliche Fertigungen (Möbel) aus Teakholz und Rattan. Der Tourismus hat trotz vieler Sehenswürdigkeiten und einer atemberaubenden schönen Landschaft wirtschaftlich kaum eine Bedeutung. Am Highway Nr. 101 etwa 20 Kilometer von der Stadt Phrae entfernt liegt die Schlucht: Phae Mueang Phi, Übersetzt: (Phae bedeutet: Schlucht, Mueang: Stadt und Phi: Geist), also Geisterschlucht - Stadt, dies ist der Name der Schlucht hat aber nichts mit einer Stadt zu tun. Phae Mueang Phi (Geisterschlucht) wird von der Bevölkerung wegen seiner fantastischen Felsformationen auch Grand Canyon Noi (Der kleine Grand Canyon von Thailand) genannt. Die Thais glauben das Geister diese Schlucht erschaffen haben. Das Heimatmuseum der Provinz liegt nur wenige Kilometer der Provinzhauptstadt entfernt und ist unbedingt einen Besuch wert. Besonders empfehlenswert sind die buddhistischen Tempel: Wat Chorm Sawan (in der Stadt), Wat Phrathat Chohae befindet sich gleich in der Nähe und es gibt noch weit mehr Tempelanlagen. Die Provinz Phrae ist nicht so berühmt wie die Provinzen Chiang Mai, Chiang Rai oder Lampang und wird nur von wenigen Touristen besucht. Ich war bisher sehr oft in der Provinz Phrae (Amphoe) Song wo unsere Verwandten leben und habe noch lange nicht alles gesehen. Phrae hat das gewisse Extra das man nicht in Worten fassen kann. Eine bezaubernde Provinz mit einer traumhaften Landschaft und freundlichen Menschen. Wenn ein Mensch in Not ist er bekommt Hilfe und Trost, etwas zum Essen oder auch Geld, solche ausgeprägte Menschlichkeit habe ich in meinem ganzen Leben noch nie erlebt. Ab Bangkok fahren wir mit dem Auto über die Autobahnen Nr. 1 und Nr. 32 bis Nakhon Sawan, dann geht es auf den Highway Nr. 117 in Richtung Phitsanulok, vor der Stadt Phitsanulok (Nai Muang) wechseln wir auf den Highway Nr. 11 und fahren (eine bergige und kurvenreiche Strecke) bis Den Chai. Anschließend geht es auf die Autobahn Nr. 101 bis in die etwa 20 Kilometer entfernte Provinzhauptstadt Phrae.

Uttaradit: Dschungel, Teakholzwälder und Bergketten prägen das idyllische Landschaftsbild der Provinz Uttaradit. Das Tal des Maenam Nan (Fluss) wirkt keineswegs eintönig, habe ich irgendwo gelesen, sondern ist eine fruchtbare Umgebung mit Reisfeldern und zahlreichen Früchteplantagen. Die Landwirtschaft ist wirtschaftlich von großer Bedeutung und die größte Einnahmequelle in der Provinz. Der Königin Sirikit Staudamm (Sirikit Damm) liegt etwa 40 Kilometer außerhalb der Provinzhauptstadt und sorgt zusätzlich für die Bewässerung der zahlreichen landwirtschaftlichen Anbaugebiete. Hauptanbaugebiet ist die Langsatfrucht. Es wird behauptet das die Langsatfrucht aus der Provinz Uttaradit am besten schmeckt und einen ganz besonderen Geschmack hat, besser als Langsatfruchtgebiete in anderen Provinzen. Die Frucht hat eine beigefarbige Schale. Kleine Langsatfrüchte sind Kernlos. Die großen Früchte haben allerdings Kerne. Das Fruchtfleisch ist weiss. Auch hier gibt es einige sehr schöne Nationalparks mit Wasserfällen und einer üppigen Pflanzenwelt. Im Nationalpark Phu Soi Dao befindet sich der größte Teakholzbaum der Welt. Weitere 3 Nationalparks (Lam Nam Nan, Kaeng Kwa und Klong Trong) sind ebenso Naturereignisse und einen Besuch wert. Ab Bangkok mit dem Auto erreicht man die Provinz über den Highway Nr.1 und Nr. 2, vorbei an die Provinzen: Ayutthaya, Ang Thong, Sing Buri und Nakhon Sawan. Ab hier geht es weiter auf die Route Nr. 117, vorbei an Phitsanulok, weiter geradeaus auf die Nr. 12 (links halten) dann geht es weiter auf die Route 11, (rechts abbiegen) weiter geradeaus Route Nr. 1047. Bei Route 1146 (immer links halten) bis in die Provinzhauptstadt Uttaradit.

Phichit: Regenwälder, Flüsse, Seen, Teiche und Sümpfe mit Lotosblumen sowie zahlreiche Reisfelder prägen das Landschaftsbild der fruchtbaren Provinz Phichit. Der prachtvolle Buddhistische Tempel Wat Pho Prathap Chang (in einem urwaldartigen Park gelegen) dieser befindet sich etwa 25 Kilometer südwestlich der Provinzhauptstadt Phichit und ist ein Besuch wert. Naturereignisse sind die vielen Flüsse, Seen und Sümpfe in der Umgebung. Phichit ist bekannt durch die vielen Krokodile in den Flüssen und Sumpfgebieten, die in früheren Zeiten in freier Wildbahn, in dieser Provinz lebten. Der Bueng Sifai ist ein Park mit einem Süßwassersee und befindet sich in der Gemeinde und Stadt Phichit. Highlight ist eine gewaltige Krokodil Skulptur mit einer Länge von mehr als 35 Meter.

Phetchabun: Beliebte Ausflugsziele sind der Huai Pa Dang Stausee und die Flusslandschaft des Mae Nam Pasak (Fluss). Der Pasak durchfließt die Provinz. Ein Naturereignis ist der Sab Chom Phoo Wasserfall. Regenwald, Bergketten, Flüsse und Seen prägen die atemberaubende Landschaft der Provinz. Weitere Sehenswürdigkeiten sind der Tempel: Wat Nasai mit Wandmalereien. Der Schrein vom König Naresuan. Das Denkmal von König Pha Muang. Der Khao Kho Palast vom König Bhumibhol Rama IX und der Wat Traiphum mit dem Buddha: Phra Phuttha Maha Thammaracha. Die Nationalparks in der fruchtbaren Provinz: Tat Mok, Nam Nao und Phu Hin Rongkla sind für Naturfreunde ein ganz besonderes Erlebnis. Thailands Märkte faszinieren mich immer wieder, auch in Phetchabun gibt es einen Marktplatz mit Angeboten aller Art. Ab Bangkok (Chatuchak) geht es mit dem Auto über den Highway Nr. 1, (Phahon Yothin) vorbei an Pathum Thani und Saraburi. Bei Phu Kae (Saraburi) geht es weiter auf die Autobahn Nr. 21, bis in die Provinzhauptstadt Phetchabun. Distanz: Bangkok - Petchabun: Mehr als 350 Kilometer. Fahrtzeit: 5 - 6 Stunden.

Joey

Nordthailand Informationen Teil 2

Nordthailand

Nordthailand Imformationen Teil 2

Kurz-Zusammenfassung der Nordthailandprovinzen

Uthai Thani liegt Abseits der Touristenstrecken etwa 220 Kilometer nördlich von Bangkok liegt die Provinz Uthai Thani. Täler, waldbedeckte Kalksteinfelsen und Berge prägen das Landschaftsbild der Provinz. Die fruchtbare Chao Phraya Ebene bietet viele landwirtschaftliche Nutzflächen. Highlights sind die Templanlagen, Wat Sangkat Rattana Khiri und der Wat Ubosatharam in der gleichnamigen Provinzhauptstadt. Besonders schön ist der Huai Kha Kaeng National Wildlife Park mit einer vielfältigen Tier und Pflanzenwelt. Die malerische Umgebung verfügt über weitere zahlreiche Sehenswürdigkeiten.

Nakhon Sawan liegt im südlichen Teil Nordthailands. In der gleichnamigen Provinzaupstadt Nakhon Sawan befindet sich der Nachtmarkt mit vielen leckeren Köstlichkeiten. Das Essen schmeckt besonders hier ausgezeichnet. Bei unseren zahlreichen Nordthailandtouren machten wir immer einen Stop Over in dieser idyllischen  Provinz. Der größte Süßwassersee in Thailand mit mehr als 100 verschiedenen Fisch und seltenen Vogelarten ist ein ganz besonderes Ausflugsziel. Auf dem Berg Khao Woranat Banphot hat man einen fantastischen Überblick auf die Stadt Nakhon Sawan und die Bueng Boraphet Sümpfe. Die Buddhistische Tempelanlage "Wat Woranat Banphot" befindet sich auf dem Berg. Berühmt sind die Fussabdrücke Buddhas im Viharn aus der Sukothai Zeit. Chinesische Einwanderer bilden einen großen Anteil der Bevölkerung. Das Fest, Parade des Goldenen Drachen, wird jährlich in Nakhon Sawan ausgiebig gefeiert!

Kamphengphet: Die Provinz liegt etwa 360 Kilometer nordwestlich von Bangkok. Nationalparks in der Umgebung sowie der Besuch einiger Bergstämme sind beliebte Ausflugsziele. Sehenswert sind außerdem Buddhistische Tempelanlagen sowie der Geschichtspark in Kamphaeng Phet. Das Nationalmuseum in Kamphaeng Phet bietet Ausstellungen von antiken Skulpturen aus verschiedenen Stilepochen. Der Markt in der gleichnamigen Provinzhauptstadt ist auch in dieser Provinz ein beliebter Treffpunkt. Leckere Köstlichkeiten werden hier frisch zubereitet! In den folgenenden Kurz-Infoberichen der Nordregion werde ich die Märkte sicher noch öfters erwähnen, da diese mich besonders begeistern! Der Maenam Ping, ein Nebenfluss des Chao Phraya, fließt durch die fruchtbare und waldreiche Provinz Kamphaeng Phet.

Phitsanulok: Walbedeckte Bergketten, Wasserfälle, Reisfelder und Obstplantagen prägen das Landschaftsbild der fruchtbaren Provinz. Ausflüge in die idyllischen Nationalparks mit zahlreichen Wasserfällen und die Botanischen Gärten sind besonders empfehlenswert. In der gleichnamigen Provinzhauptstadt Phitsanulok besuchten wir den prachtvollen Tempel: Wat Pra Mahatat mit dem großen Buddha Namens: Pra Buddha Chinna Rach. Ein großer Marktplatz bietet für Abwechslung. Köstliche Speisen werden angeboten. Mit dem Auto erreicht man die Provinz und Stadt Phitsanulok über den Highway Nr.1 und Nr. 2 Richtung Norden, vorbei an die Provinzen: Ayutthaya, Ang Thong, Sing Buri und Nakhon Sawan. Ab hier geht es weiter auf die Autobahn Nr. 117 nach Phitsanulok. Fahrtzeit von Bangkok etwa 5 - 6 Stunden.

Sukhothai: Die Stadt wurde um 1250 gegründet und war die erste Hauptstadt von Thailand, damals Siam. Sukhothai ist eine Sehenswürdigkeit und Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt. Auf dem Weg nach Chiang Mai oder Chiang Rai sollten Sie unbedingt ein Stop Over einlegen, es lohnt sich diese Ruinenstadt zu besichtigen, die historische Erinnerungen aus vergangenen Zeiten der Khmer in sich birgt. Manchmal unheimlich in der Abenddämmerung oder am frühen Morgen wirkt es hier sehr mystisch, zumindest hatte ich das Gefühl. Berühmt sind die Tempelanlagen: Wat Si Chum, der Wat Si Sawai und das Ramkhamhaeng-Museum. Der historische Park bietet eine angenehme Abwechslung und Erholung. Übrigens bedeutet Sukhothai: Morgenröte der Glückseeligkeit, dass hört sich wirklich schön an. Immer wenn wir unsere Familie in Nordthailand in der Provinz Phrae besuchen machen wir eine Pause an diesem historischen Ort.

Tak: Die Bergvölker der Karen, Lisu, Akha, Yao und Hmong sind schon seit mehr als 150 Jahren in dieser Provinz beheimatet. Naturereignisse sind die vielen Wasserfälle darunter der gewaltige mehr als 180 Meter hohe und prachtvollen Namtok (Wasserfall) Thi Lo Cho im grünen Umphang Naturschutzgebiet. Weitere Naturschutzgebiete sind der Taksin Maharat und der Lang San Nationalpark mit dem über 1000 Meter hohen Gipfel des Khao (Berg) Umyorn. Der Park verfügt über zahlreiche Wasserfälle und einer artenreichen Pflanzen und Tierwelt. Sehenswürdigkeiten: Die Alstadt der Provinzhauptstadt Tak mit Ancient City. Prachtvolle buddhistische Tempelanlagen sind der Wat Phra Boromthat, Wat Don Kaeo, Wat Chumphon Khiri, Wat Thai Wattanaram sowie der Schrein des Königs Taksin. Besonders zu empfehlen sind die Ausstellungen (Welfare-Center) über die Lebensweise der Bergvölker und Märkte der Stämme mit vielseitigen Angeboten. Die Grenz und Handelsstadt Mae Sot hat viel zu bieten, hier werdenWaren aller Art preiswert Angeboten. Ein Shoppingparadies besonders für Touristen.

Lamphun: Atemberaubend ist die mit Dschungel, Bergen, Seen und Flüssen geprägte Landschaft. Die Provinzhauptstadt Lamphun ist nur einige Kilometer von Chiang Mai entfernt. Einen Besuch der Orchideenfarm in der Nähe der Stadt Lamphun möchte ich besonders empfehlen. Das Lamphun Nationalmuseum mit Erzählungen und Antiquitäten aus der umfangreichen Geschichte Lamphuns ist sehr interessant und außerdem ein beeindruckendes Gebäude. Einer der vielen historischen Tempel ist der Wat Hariphunchai. Dieser befindet sich auf dem Platz des alten Königspalastes und stammt aus dem 11 Jahrhundert. Der goldene Chedi: Wat Chamadevi, hat eine Höhe von etwa 50 Meter. Mit dem Auto über die gut ausgebauten Highways vorbei an die Provinzen: Ayutthaya, Nakhon Sawan, Kamphaeng Phet und Tak erreicht man die Provinz in etwa 7 - 8 Stunden. Distanz von Bangkok nach Lamphun etwa 670 Kilometer.

Lampang liegt etwa 600 Kilometer nördlich von Bangkok. Flüsse, grüne Täler, Bergketten und Regenwald prägen das idyllische Landschaftsbild der Provinz. Sehenswert sind die Tempelanlagen im birmanischen Stil: Wat Phra That Lampang Luang, Wat Pha Fang mit goldenen Chedi, Wat Chedi Sao und der Wat Si Chum, nur um einige namentlich zu erwähnen. Eine Attraktion sind (in Thailand selten zu sehen) Pferdekutschen die in den Städten als Verkehrsmittel eingesetzt und für Ausflüge gemietet werden können.Die Nationaparks der Provinz bieten zahlreiche Natursehenswürdigkeiten: Wasserfälle, Höhlen, Flusstäler, heiße Quellen und kleine Seen. Bekannt sind die Parks: Doi Khun Tan Nationalpark, Chae Son Nationalpark und der Tham Pha Thai Nationalpark. Außerdem besuchten wir das Elephant Conservation Center in Hang Chat, im Naturschutzgebiet Thung Kwian. Hier werden Elefanten ausgebildet, die den Touristen außergewöhnliche Kunststücke vorführen.

Chiang Mai: Interessant sind die Bergdörfer der Hmong, Lisu, Akha, Lahu und Karen von denen viele in der Provinz Chiang Mai liegen. Schöne Nationalparks mit einer üppigen Flora und Fauna gibt es in dieser Provinz. Ein Ritt auf einen Elefanten durch den Dschungel oder ein Besuch im Elefantencamp Doi Luang Chiang Dao ist ein besonderes Erlebnis. Der berümteste und einer der schönsten Tempelanlagen in Chiang Mai ist der Wat Phra That Doi Suthep. In der Stadt Chiang Mai gibt es zahlreiche Hotels, Märkte, Shoppingcenter und Restaurants. In Chiang Mai liegt der  2565 Meter hohe Doi Inthanon (höchste Berg in Thailand). Der Doi Inthanon im gleichnamigen National Park ist unbedingt ein Besuch wert.

Mae Hong Son: Unsere Fahrt führt über eine Reihe von Provinzen in die von Chiang Mai aus westlich gelegene Provinz Mae Hong Son. Im Osten grenzt die Provinz an Myanmar und an die thailändischen Nachbarprovinzen Chiang Mai und Tak. Die Gebirgslandschaft ist idyllisch und atemberaubend schön. Wilder Dschungel, Bergdörfer, Seen, Täler, Wasserfälle und Höhlen prägen das Landschaftsbild. Ideal für Trekkingtouren und Abenteurer.  Die abgelegene Provinz Mae Hong Son liegt rund 900 Kilometer nördlich von Bangkok und hat eine gesamt Fläche von etwa 12600 Quadratkilometer. Hier sind Bergstämme der Karen, Hmong, Lawa, Lahu und Lishu beheimatet.Etwa 100 Kilometer von Mae Hong Son entfernt liegt Pai (Amphoe Pai). Pai ist ein optimaler Ausgangspunkt für Ausflüge in die Umgebung der idyllischen Berglandschaften. Eine Floss oder Bootsfahrt auf dem Fluss Pai ist ein außergewöhnliches und abenteuerliches Erlebnis. Bewundernswert und zu empfehlen sind Touren in die Nationalparks und Waldschutzgebiete: Salween Nationalpark, Huai Nam Dang Nationalpark, Tham Lod Forstpark und Tham Pla Forstpark nur um einige zu nennen. Die heißen Quellen von Pha Bong und die Wasserfälle von Pha Suea sind Naturereignisse die man unbedingt gesehen haben muss. Weitere Sehenswürdigkeiten sind einige Tempelanlagen im Birmanischen Stil. Ach ja berühmt ist Mae Hong Song durch den Bergstamm: Die "long nacket" (Langhälse) wegen der Ringe um ihren Hälsen so genannt, stellen für Touristen kunsthandwerkliche Gegenstände her.

Chiang Rai: In der nördlichsten Provinz Thailands liegt Chiang Rai. Wo die Flüsse  Ruak und Mekong zusammen fließen liegen die Länder Thailand, Laos und Myanmar. Dieser Ort wird auch das Dreiländereck Südostasiens genannt. Grenzübergang nach Myanmar ist der Ort Mae Sai. Auf einer Anhöhe, wo das Schild Golden Triangle steht, hat man einen fantastischen Blick auf das Flusstal und die Länder, Myanmar, Laos und Thailand. Highlight ist das berühmte Goldene Dreieck. Das Opium Museumsdorf mit einer Ausstellung über den Opium Anbau aus längst vergangenen Zeiten ist ein Besuch wert. Heute findet man keinerlei Hinweise mehr, dass hier das größte Schlafmohn Anbaugebiet der Welt war.Sehenswert ist der Berg Doi Tung (etwa 1800 Meter hoch) dieser befindet sich an der Grenze zu Myanmar. Der Doi Luang, Pa Mae Puem, Khun Chae und der Nationalpark Phu Sang sind ebenso einen Besuch wert. Besonders schön finde ich den Wat Pra That Doi Tung und die Mae Fah Luang Gärten.  Prachtvolle Tempelanlagen sind Wat Phra Kaeo Don Tao und die noch neue weiße Tempelanlage: Wat Rong Khun. Die weißen Tempel liegen etwa 20 Kilometer von der Provinzhauptstadt Chiang Rai entfernt. Berge, Wasserfälle und wilder Dschungel prägen das Landschaftsbild.

Joey

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